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Senegal, April 2026: Start des COFAD-Projekts zur technischen Unterstützung: Schulungen im Bereich Aquakultur und Management von Aquakulturzentren

In der Startphase eines dreijährigen Projekts zur technischen Unterstützung unter dem Dach der SENRM-Initiative hat das Team des COFAD-FAC Services-Konsortiums einen Einsatz zur technischen Unterstützung in sieben Regionen Senegals abgeschlossen: Saint-Louis, Louga, Thiès, Fatick, Kolda, Sédhiou und Kédougou.  Das Projekt zielt darauf ab, die Entwicklung integrierter Aquakulturzentren durch Infrastrukturplanung, Kapazitätsaufbau, Förderung des Unternehmertums und kontinuierliche, auf die lokalen Gegebenheiten zugeschnittene technische Beratung zu unterstützen.

Die Mission stellte einen wichtigen ersten Schritt bei der Umsetzung des Projekts dar und trug zu einer ersten sektoralen Bestandsaufnahme bei, die darauf abzielte, das Potenzial, die Einschränkungen und die vorrangigen Bedürfnisse für die Entwicklung der Aquakultur in den Zielregionen zu bewerten. Durch Treffen mit lokalen Behörden, Begünstigtengruppen, Frauenverbänden, jungen Produzenten und Gemeindevorstehern führte das Team eine erste Einschätzung künftiger Aquakultur-Clusterstandorte durch und gewann gleichzeitig ein tieferes Verständnis für die lokalen Erwartungen, Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten.

Diese Austausche vor Ort ermöglichten es unserem Team, mehrere Prioritäten zu identifizieren, die die nächsten Phasen des Projekts prägen werden, darunter der Zugang zu Wasserressourcen, die Versorgung mit hochwertigen Setzlingen (Jungfischen) und Futtermitteln, die Anpassung der Infrastruktur sowie der Bedarf an praxisnaher, feldorientierter technischer Unterstützung. Die Gemeinden betonten durchgehend, wie wichtig es sei, Schulungsaktivitäten zu entwickeln, die nachhaltige wirtschaftliche Chancen schaffen und die lokalen praktischen Fähigkeiten stärken können.

Über die technischen Bewertungen hinaus legte die Mission den Grundstein für eine maßgeschneiderte Kapazitätsaufbau-Strategie, die im Verlauf des Projekts umgesetzt wird. Besonderes Augenmerk galt der Identifizierung künftiger lokaler Ausbilder und technischer Fachkräfte, die von einem „Train-the-Trainer“-Ansatz profitieren werden. Durch kontinuierliches Coaching und technische Unterstützung in den kommenden Jahren werden diese Ausbilder eine zentrale Rolle bei der Weitergabe von Praxiswissen, der Förderung guter Aquakulturpraktiken und der Sicherstellung der langfristigen Nachhaltigkeit der Aquakultur-Cluster-Initiative in ihren Gemeinden spielen.

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